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Konventionell?

Chemotherapie

Fluch oder letzte Rettung? Aus Optionen 01/99

Das Thema Chemotherapie anzusprechen, ohne gleichzeitig in eine meistens emotional gef√ľhrte Diskussion zu kommen, ist heutzutage wohl nicht mehr m√∂glich und die Antwort auf das Warum ist relativ einfach.

Niemand wei√ü n√§mlich wirklich genau, bei welchen Menschen eine Chemotherapie helfen wird einen Tumor zu zerst√∂ren bzw. ob es besser w√§re, diese nicht durchzuf√ľhren.

Bis heute gibt es kein medizinisches Messinstrument, das uns zeigt, ob eine Chemotherapie bei diesem oder jenem Menschen helfen wird.

BlumenIch betone hierbei das Wort Menschen, denn noch weniger wissen wir, ob eine Chemotherapie bei diesen oder jenen Krebsarten hilft.
Falls Sie sich noch nicht intensiv mit dem Thema Chemotherapie auseinander gesetzt haben, dann werden Sie jetzt vielleicht denken: "Aber die √Ąrzte m√ľssen doch wissen, ob eine Chemotherapie bei mir evtl. helfen kann, BEVOR Sie mir eine verordnen."

Doch leider muss ich Sie enttäuschen. Wenn Sie sich wissenschaftlich und intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, dann werden Sie sehr schnell feststellen, dass wir eigentlich erst am Anfang bzw. schon längst am Ende sind, zu verstehen, was Chemotherapie denn wirklich bewirkt.

Sicher ist, wie der Arzt Peter Alexander schon 1944 beschrieb, dass das Knochenmark stark besch√§digt wird und Menschen √ľber kurz oder lang an einer "Ersch√∂pfung des wei√üen Blutbildes" sterben.

Diese Tatsache wurde √ľbrigens schon 1919! in einem Magazin beschrieben. Dr. Alexander untersuchte die Matrosen, die durch das Ungl√ľck im italienischen Hafen Bari im Dezember 1943 mit Gelbkreuzgas in Verbindung kamen.

Danach war der Siegeszug dieses eigentlich zum Töten feindlicher Soldaten gedachten Präparates nicht mehr aufzuhalten und heute ist dieses Gift mit all seinen Abkömmlingen nicht mehr aus der "modernen" Medizin wegzudenken.

Jetzt könnte man ja annehmen, dass wir schließlich inzwischen kurz vor dem Eintritt ins nächste Jahrtausend sicherlich "enorme" Fortschritte gemacht haben und man die heutigen Chemotherapeutikas nicht mehr mit dem Senfgas im zweiten Weltkrieg vergleichen kann.


Lassen Sie uns doch einmal den Status Quo etwas genauer betrachten. Wie Sie sicherlich noch vom Biologieunterricht aus der Schule wissen, teilen sich, bis auf wenige Ausnahmen, unsere Zellen immer wieder. Pro Sekunde erneuern sich in unserem Körper mehrere Millionen Zellen neu. Die Zellteilung läuft in festen Phasen ab. Biologen nennen diese Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase.

Viele neue Zellen m√ľssen auch noch heranreifen. Den gesamten Zyklus einer Zellteiling und Zellreifung nennt man Zellzyklus und dieser komplette Zyklus wird unterteilt in G0 Phase (Ruhephase), G1 Phase (RNS und Proteinsynthese), S Phase (DNS Verdoppelung) G2 Phase (Reparaturphase des DNS) und zuletzt die M-Phase, die eigentliche Zellteilung.

F√ľr uns ist dies nur deshalb wichtig, damit wir besser verstehen, wie eine Chemotherapie wirkt, da verschiedene Pr√§parate auf verschiedene Teilungsphasen einen Einfluss haben.

BlumenWährend der Zellteilung sind Zellen leichter angreifbar. Zytostatikas versuchen jetzt, diese Abwehrschwäche der Zellen auszunutzen, indem Sie ganz bestimmte Stoffwechselvorgänge der Zelle stören.

Das gew√ľnschte Ergebnis ist hierbei der Zelltod. Ich m√∂chte dies noch einmal betonen, der gew√ľnschte Effekt ist der Zelltod und nicht die Umwandlung der Zelle in eine gesunde Zelle.
Da sich manche Tumorzellen schneller teilen, sind diese nat√ľrlich noch empfindlicher auf solche Gifte und werden vermehrt zerst√∂rt.

Wenn Sie die letzten Sätze aufmerksam gelesen haben, dann werden Sie sicherlich auch schon selbst das Problem dieser Zellgifte erkannt haben.
Wenn sich Tumorzellen nicht schneller teilen als andere Zellen im Körper, was ist dann? Und wie erkennen diese Gifte eigentlich Tumorzellen?


Die erste Frage können Sie sicherlich selbst beantworten und die Antwort auf die zweite Frage wissen Sie zumindest teilweise ebenfalls.

Zytostatika erkennen Tumorzellen √ľberhaupt nicht. Sie zerst√∂ren einfach alles was schneller w√§chst (und noch vieles mehr). Genau hier liegt das Dilemma mit Chemopr√§paraten. Ihre komplette Zielrichtung ist auf das Zerst√∂ren von Zellen angelegt und nicht darauf, Zellstrukturen sozusagen wieder mitzuteilen, wie sie sich richtig teilen sollen.

Ein weiteres Problem ist die Resistenz gegen diese Präparate. Nicht nur, dass sie Zellen, die sich langsam teilen oder gerade nicht teilen, erst gar nicht erkennen, nein, es kommt noch schlimmer und zwar in Form von Resistenzen.

Manche Tumorzellen ignorieren von vornherein bestimmte Substanzen. Deshalb werden auch in der Regel "Cocktails" mit verschiedenen Substanzen gegeben, in der Hoffnung, dass eines schon helfen wird. Dass mehrere Substanzen jedoch auch größere Nebenwirkungen haben, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Einen Vorteil haben diese Cocktails aber auf jeden Fall. Pro Patient kann eine enorme Menge an Kosten verursacht werden, √ľber die sich jeder Hersteller freut.

Vielleicht kommt Ihnen dieser Satz jetzt √ľberzogen, ironisch oder sogar unversch√§mt vor. Doch nichts von dem √§ndert diese Tatsache, die gerne vergessen wird. Sollten Sie gegen bestimmte Substanzen nicht resistent sein, so erh√∂ht sich Ihre Chance, dass sie sehr bald gegen diese Substanz resistent sein werden, von Infusion zu Infusion und zwar viel schneller als sie dies z.B. von Antibiotikas gew√∂hnt sind. Dies liegt daran, weil unser K√∂rper erstaunlich intelligente F√§higkeiten besitzt, sich gegen Gifte zu wehren wie z.B. dass die Durchl√§ssigkeit der Zellwand ver√§ndert wird.
Je giftiger eine Substanz ist, desto mehr wird Ihr Körper unternehmen, damit ihm diese Substanz das nächste Mal nicht so sehr schaden kann.

BlumenSie sehen, eine Resistenz gegen Medikamente ist eigentlich nichts anderes als ein Teil eines genialen Abwehrsystems namens Mensch. Deshalb ist auch unter Schulmedizinern immer wieder die Diskussion, wann denn nun Chemopräparate eingesetzt werden sollten - ganz am Anfang einer Erkrankung, um Mikrometastasen zu bekämpfen oder nur in einem späten Stadium, wenn es darum geht, palliativ (schmerzlindernd) einzugreifen.
Apropo Mikrometastasen. Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass Bestrahlungen bzw. Chemotherapien nach Operationen, bei denen der Tumor komplett entfernt wurde, deshalb angewandt werden, um Mikrometastasen zu vermeiden.

Mikrometastasen sind medizinisch gesehen Tumorzellen, die sich vom Ursprungstumor entfernt haben und sich irgendwoanders im K√∂rper ansiedeln. Doch bevor sie diese Theorie als gegeben annehmen, m√∂chte ich Ihnen ein paar Widerspr√ľche zu dieser Theorie aufzeigen.

  1. W√§ren Metastasen wirklich Tochterzellen des Prim√§rtumors, dann m√ľssten sie ja auch die Eigenschaften der "Eltern" haben. Dies ist jedoch sehr oft √ľberhaupt nicht der Fall und Metastasen haben z.B. einen anderen Stoffwechsel (aerob) als der Prim√§rtumor (anaerob).

  2. Metastasen bestehen manchmal aus mehreren unterschiedlichen Zellarten. Wenn sie doch alle Abkömmlinge einer entarteten Zelle sind, wie können Sie auf einmal aus verschiedenen Zellarten bestehen?

  3. Wenn man eine gesunde DNA in eine Krebszelle verpflanzt, bleibt die Zelle krebsig. Verpflanzt man DNA aus einer Krebszelle in eine gesunde Zelle, bleibt die Zelle gesund. Wie w√§re dies m√∂glich, wenn die DNA wirklich f√ľr die Entartung der Zelle verantwortlich w√§re?

Apropo, was wird eigentlich bestrahlt, nachdem der Primärtumor entfernt wird? Etwa lokale Mikrometastasen, die sich nach schulmedizinischer (und alternativer) Ansicht doch im ganzen Körper verteilt haben?

Und sind es nicht die gleichen √Ąrzte, die uns erz√§hlen, dass wir jeden Tag Krebszellen entwickeln, mit denen unser Immunsystem gut umgehen kann und dass es nach einer Operation vor allem sehr wichtig ist, dass unser Immunsystem gut funktioniert?

Gleichzeitig machen sie jedoch in Form von Bestrahlung, schlechtem Krankenhausessen und Chemotherapie alles, damit unser Immunsystem geschädigt wird. Ist dies nicht paradox?

Sicherlich ist es jedoch eine Erkl√§rung daf√ľr, dass krebskranke Frauen, die sich nach einer Brustoperation bestrahlen lassen, hiervon keinen bewiesenen Vorteil haben - um dies einmal etwas vorsichtig auszudr√ľcken.

Ist es nicht schon seit Jahren bewiesen, dass gerade diese Strahlen daf√ľr verantwortlich sind, dass der genetische Code der Zellen ge√§ndert wird und sind nach Ansicht der Schulmediziner nicht gerade diese falsch programmierten Zellen der Ausl√∂ser von Krebs?

Desweiteren wissen wir inzwischen, dass eine Zerstörung von Tumorzellen durch Strahlen abhängig ist vom Sauerstoffgehalt des Gewebes, vom ph-Wert des Tumors und von der Aktivität des gesamten Tumors und nicht nur von seiner Peripherie.

Das hei√üt f√ľr die Praxis nichts anderes, als dass der (Kobalt) Schuss nach hinten los gehen kann und das Wachstum eines Tumors durch eine Bestrahlung sogar angeregt werden kann. Was f√ľr ein Teufelskreis!
Nat√ľrlich werden Schulmediziner jetzt den Kopf sch√ľtteln und sagen, wie oft eine Bestrahlung schon einen Tumor verkleinert hat und wie modern und genau diese Technik inzwischen ist.

Wahrscheinlich erz√§hlen Sie au√üerdem immer noch das M√§rchen von der lokalen Bestrahlung. Haben Sie sich jemals √ľberlegt, wie viele Millionen Blutk√∂rperchen w√§hrend einer "lokalen" Bestrahlung durch die Blut- und Lymphbahnen str√∂men und logischerweise mitbestrahlt werden?

BlumenAll diese Zellen bekommen eine mutagene Sch√§digung mit auf den Weg, die f√ľr eine Krebserkrankung der Ausl√∂ser sein kann, von der "Nebenwirkung" der "paar Trillionen freigesetz-ter freier Radikale" ganz zu schweigen.

Das wirkliche Problem sprechen sie jedoch mit ihren Patienten nicht an, nämlich die Frage: Gibt es Alternativen zu einer Bestrahlung?

Wenn ich nur das Messer und Chemopr√§parate kenne, dann stimmt es nat√ľrlich, dass es f√ľr Patienten keine Alternativen gibt, wobei immer noch die Frage im Raum stehen bleibt, ob keine Bestrahlung vielleicht immer noch besser w√§re.

Daher auch die bekannten Nebenwirkungen aller Körpersysteme, deren Zellen sich in der Regel etwas schneller teilen:

  • unsere Epithelzellen z.B. im Mund, Magen oder Darm.

  • unser lymphatisches System, z.B. Zerst√∂rung der Lymphozyten.

  • unsere Keimdr√ľsen, daher die vor√ľbergehende bzw. oftmals f√ľr immer andauernde Sterilit√§t nach einer Chemo.

  • unser Knochenmark, z.B. Zerst√∂rung der Leukozyten, der Erythrozyten und der Thrombozyten.

  • Haut, Haare und auch N√§gel.

Wenn Sie diese Hauptwirkungen kennen, und nicht Nebenwirkungen, wie es immer so sch√∂n hei√üt, dann verstehen Sie auch sehr leicht, warum jeder sich dreimal √ľberlegen sollte, ob er eine Chemotherapie machen sollte oder nicht.

Vor allem die Einfl√ľsse auf das Knochenmark und auf das lymphatische System sind so verheerend, dass jeder sich zurecht fragen sollte, ob dies eigentlich nicht gerade das Gegenteil von dem ist, was er ben√∂tigt, wenn er einen Tumor in seinem K√∂rper hat.

Wir alle wissen, dass wir unser Immunsystem dringend benötigen, wenn wir einen Tumor im Körper haben und trotzdem glauben wir, dass wir gerade dies auf viele Monate hin zerstören sollen, wenn wir Krebs haben.

Jetzt verstehen Sie auch, warum man das Thema Chemotherapie nicht ohne Emotionen bzw. ohne Pro und Kontra diskutieren kann.

Chemopräparate
Zytostatikas werden meist in nachstehende Gruppierungen unterteilt:

Alkylantien:
Dies ist eine Gruppe, die zumindest theoretisch gleich an mehreren Stellen mit der DNS reagiert und diese vernetzt (Crosslink). Etwas einfacher ausgedr√ľckt bedeutet dies, dass Alkylantien unseren genetischen Code ver√§ndern und dadurch nicht mehr gelesen werden k√∂nnen.

Ein alter Begriff hierf√ľr ist auch Radiomimetika. Ein sch√∂nes Wort f√ľr etwas ziemlich teuflisches, n√§mlich der Tatsache, dass die Zellen sich teilen, wie wenn sie einer starken radioaktiven Strahlung ausgesetzt werden.

Die Folgen hiervon sind wohl jedem bekannt. Zu dieser Gruppe geh√∂rt √ľbrigens auch Lost, jene Substanz, die man im ersten Weltkrieg noch Senfgas nannte und viele Tausende von Soldaten t√∂tete. Das heutige Lost ist ein Stickstoff-Lost, jedoch mit nicht viel geringerer Wirkung. Es zerst√∂rt immer noch das Knochenmark und andere Gewebestrukturen.

Weitere bekannte Präparate sind Chlorambucil (Leukeran) und Melphalan (Alkeran).

Eine Untergruppe von Stickstofflost sind die Vertreter der Oxazaphosphorine wie Cyclophosphamid dessen ber√ľhmtester Vertreter wohl Endoxan ist. Nicht viel weniger wird jedoch auch Ifosfamid (Holoxan) und Trofosfamid (Ixoten) eingesetzt.

Bei Hirntumoren kommen au√üerdem "Verwandte" des Stickstoff-Losts in Einsatz, da diese in der Theorie die Blut-Gehirn- Schranke √ľberwinden. Hier sind vor allem Nimustin (ACNU), Fotemustin (Muphoran), Carmustin (BCNU), Bendamustin (Ribomustin) und Lomustin (CCNU im Einsatz.

Eine andere Gruppe der "Cross-Linker" sind die so genannten Platin-Verbindungen wie Cisplatin (Platinex) oder Carboplatin (Carboplat).

BlumenWie Sie langsam erkennen, gehen die Möglichkeiten von Untergruppierungen und weiteren Derivaten wahrscheinlich nie aus. Doch ich möchte Sie nicht noch länger langweilen mit weiteren Untergruppen wie Hydrazin-Derivaten oder Mitomycine. Lassen Sie uns stattdessen die nächste Gruppe der Zellkiller betrachten, die

Antimetabolite
Die Theorie dieser Gruppe geht davon aus, da√ü wenn man in den Stoffwechsel der Zelle bestimmte Verbindungen einbringt, die den DNS-Basen √§hnlich sind, dann werden diese falschen Basen in den DNS Strang eingebaut und es kommt hierdurch zu Strangbr√ľchen bzw. zum Tod der Zelle.

So richtig "Frankensteinmäßig" wird es bei dieser Therapieform vor allem dann, wenn man noch einen Schritt weiter geht und durch sogenannte Folsäureantagonisten gleich ganz verhindert, daß bestimmte Basen aufgebaut werden.

Damit der Patient an dieser Behandlung nicht sehr schnell stirbt, gibt man dann hochdosiert ein Mittel wie 5FU und kurz darauf Folinsäure (z.B. Leucovorin).

Etwas sehr interessantes ist uns hierbei aufgefallen. Diese Kombination hat sich in Deutschland als DIE Standardbehandlung f√ľr fortgeschrittenen Darmkrebs durchgesetzt, obwohl Deutschlands oberste Beh√∂rde f√ľr die Zulassung von Arzneimitteln, das Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, diese Kombination nie zugelassen hat (siehe Brief vom 26.03.1999 - siehe S.8), weil es sich gezeigt hat, dass diese Kombination f√ľr "therapiebedingte Todesf√§lle" verantwortlich war. Dies wurde √ľbrigens schon 1994 im deutschen √Ąrzteblatt ver√∂ffentlicht.

In anderen Worten ausgedr√ľckt: Aus welchen niederen Gr√ľnden auch immer - in Deutschland werden j√§hrlich Tausende von an Darmkrebs erkrankten Menschen mit einem Chemococktail behandelt, der erstens nicht zugelassen ist und zweitens in Studien bewiesen hat, dass bei Anwendung die Chance eines "therapiebedingten Todes" gegeben ist - UND NIEMAND UNTERNIMMT ETWAS.

Niemand, nein nicht niemand. Wir werden dieses Verbrechen an Krebskranken verfolgen und hoffentlich bald wissen, wie man dies auf juristischem und politischem Wege stoppen kann.

Bis dahin bitten wir jedes Mitglied, bitte erzählen Sie dies jedem weiter, damit nicht noch weitere Menschen in diese gefährliche Chemofalle tappen.

Spätestens hier kann man erkennen, wie gefährlich Zytostatikas sind. Und etwas anderes wird ebenfalls sehr deutlich. Theoretische Konstruktionen sind viel weiter weg von der Praxis als sie auf dem Papier oder im Labor erscheinen.
Weitere Vertreter dieser Gruppe sind: Cladribin (Leustatin), Pentostatin (Nipent), Fludaribinphosphat (Fludara), Cytarabin (Alexan), Fluorouracil, 5-FU (Efudix) und Gemcitabin (Gemzar).

Interkalanzien
Schon während des zweiten Weltkrieges gewann man die ersten Actinomycine. Dieser aus Bakterien! gewonnener Stoff gehört zur Gruppe der Interkalanzien.

Eine Interkalantion ist nichts anderes, als da√ü sich ein Molek√ľl zwischen 2 Basenpaare einlagert. Die wichtigeren Interkalanzien sind jedoch die Anthrazykline, oder anders ausgedr√ľckt: Antibiotikas - gewonnen aus Streptomycen. Diese Zellkiller wirken vor allem in der S-Phase der Zellteilung und werden deshalb bei Leuk√§mien und Lymphomen eingesetzt.

Obwohl man hiermit nicht nur den Herzmuskel dauernd schädigen kann, gibt es eine ganze Reihe dieser Präparate wie Adriamycin, Doxorubicin (Adri-blastin) und das bekannte Epirubicin (Farmorubicin).

Taxane
Eine erst in den Neunzigern zugelassene Gruppe sind die Taxane, die aus der Rinde der Eibe produziert werden. Paclitaxel (Taxol) und Docetaxel (Taxotere) sind die bekanntesten.

Und jetzt?
Wenn Sie zum ersten Mal ein Buch √ľber Zytostatikas und deren Wirkungen auf Zellen bzw. die Zellteilung lesen, dann geht dies in der Regel nicht ohne 2-3 zus√§tzliche W√∂rterb√ľcher.

So richtig beeindruckend wird das Ganze jedoch sp√§testens, wenn man liest, wieviel die Wissenschaftler √ľber Zellteilung, DNS und Gene in allgemeinen wissen.

Was man hier alles √ľber hybridisierte und kohybridisierte Zellen, Plasmiden, Nucleotidsequenzen und Prim√§rklone lesen kann, ist wirklich phantastisch. Doch irgendwann kommen einem global denkenden Menschen immer und immer wieder 2 W√∂rter in den Sinn: Und jetzt?

Was n√ľtzt mir eigentlich all dieses Wissen? Und vor allem, wenn diese Wissenschaftler so viel wissen, und immer vorausgesetzt, es stimmt, was ich da gelesen habe, warum zum Teufel wirken dann all diese Stoffe nicht so wie sie sollten? Kann es vielleicht sein, dass es kein anderes wissenschaftliches Feld gibt wie die Onkologie, wo Theorie und Praxis so weit voneinander weg sind?

Je mehr ich mich mit der Theorie des Krebses beschäftige und je mehr krebskranke Menschen ich kennenlerne, desto weiter entferne ich mich von einer befriedigenden Antwort auf all diese Fragen.

Heute ist der 20.05. 1999 und es ist eine Tatsache, dass die Chemotherapie, so wie Sie heute angewandt wird, in einer totalen Sackgasse steckt. Die Mauer, die am Ende der Straße steht, besteht aus großen schweren Steinen, auf denen unbefriedigende oder falsche Antworten auf häufig gestellte Fragen stehen.
Sicherlich haben Sie schon einmal gelesen, wie erfolgreich Chemotherapie bei Krebs ist. Diese Krebsarten sind vor allem Hodenkrebs, Leuk√§mien und lymphatische Krebsarten. Wenn man sich die Geschichte der Medizin etwas n√§her anschaut, dann f√§llt einem auf, dass Krebsarten wie Leuk√§mien schon seit Jahrhunderten von vielen √Ąrzten beschrieben werden, doch ausgerechnet diese "Krebsarten" erst seit wenigen Jahrzehnten zur gro√üem Gruppe "Krebs" hinzugerechnet werden.

Sp√§testens als man herausfand, dass Senfgas das Knochenmark zerst√∂rt, welches wiederum f√ľr die Produktion der bei diesen Krebsarten vermehrten Zellen verantwortlich ist, glaubte man, das Zaubermittel gegen diese "Krebsarten" gefunden zu haben.

Nur wenige √Ąrzte scheinen sich jedoch Gedanken zu machen, ob eine Leuk√§mie √ľberhaupt etwas gemeinsam hat mit einem Tumor in der Bauchspeicheldr√ľse.

Ist ein "Krebs" des lymphatischen Systems denn wirklich das Gleiche wie Lungenkrebs? Und noch wichtiger, ist eine Störung der Bildung von Blutkörperchen (Leukämie) eines Kindes, welches sich noch im Wachstum befindet, wirklich das Gleiche wie der Prostatakrebs eines Erwachsenen?

Sicherlich nicht, werden Sie jetzt sagen. Gleichzeitig akzeptieren Sie jedoch vielleicht, dass beide "Erkrankungen" mit dem gleichen Medikament behandelbar sein sollen. Wir k√∂nnen nicht unsere Augen vor der Geschichte der Chemotherapie verschlie√üen, und diese zeigt uns nun einmal, dass man "Erfolge" bei der Behandlung von St√∂rungen des Knochenmarks hatte und deshalb Regierungen und Zulassungsstellen auf der ganzen Welt davon √ľberzeugen konnte, diese Pr√§parate auch f√ľr die Behandlung "anderer Krebsarten" zuzulassen. B√∂se Zungen nennen dies noch heute einen Schachzug der Milliarden einbrachte.

Bei meinen täglichen Unterhaltungen mit Krebskranken und mit Onkologen erlebe ich (mit der Ausnahme bestimmter Leukämie-Erkrankungen junger Menschen) immer nur, dass eine Chemotherapie (und in viel schlimmeren Ausmaße die Bestrahlung) zwar Tumore manchmal aufhalten kann zu wachsen, aber niemals Krebs zu heilen.

Das Gleiche zeigen uns die wenigen kritischen Statistiken, die es geschafft haben, das Licht der √Ėffentlichkeit zu erblicken.

BlumenNoch weniger erf√§hrt die √Ėffentlichkeit davon, wieviel Menschen DURCH diese Behandlungen sterben. Erst vor wenigen Tagen starb ein Mitglied unserer Vereinigung People against Cancer nach der ersten Dosis einer Chemotherapie, obwohl er au√üer einem noch sehr kleinen Tumor sehr gesund war und vor nur wenigen Wochen starb eine 35j√§hrige Mutter zweier kleiner Kinder, weil man ihr in einer Freiburger Klinik erz√§hlte, dass es f√ľr Sie, mit Ihrem Brutkrebs, am besten w√§re, wenn Sie eine Hochdosis-Chemotherapie bekommen w√ľrde.

Was man ihr nicht zum Lesen gab, waren die Studien, die aufzeigen, dass es ABSOLUT KEINEN VORTEIL hat, eine Hochdosischemo bei Brustkrebs zu machen.

Ich wei√ü nicht wie es Ihnen geht, aber wenn ich im Fernsehen einen Bericht √ľber Krebs sehe, dann ist es meistens √ľber Leuk√§mie und noch √∂fters √ľber Kinder und Krebs.

Wahrscheinlich deshalb, weil mit den damit erzeugten Emotionen leichter Spendergelder zu bekommen sind und weil man auch mal etwas positives √ľber Chemotherapien berichten kann.

Das diese Erkrankungen nicht einmal 0,6%! aller Krebserkrankungen in Deutschland ausmachen wird meistens "vergessen".

Etwas anderes wird auch gerne ausgelassen, nämlich dass bei den häufigsten Krebserkrankungen eine Chemotherapie, selbst bei den positivsten Statistiken, keine Lebensverlängerung bringt - und schon gar keine Verbesserung der Lebensqualität.
Stellen Sie sich doch einmal vor, dass Sie auf dem Flughafen sind und drau√üen stehen 20 Flugzeuge, die Sie von M√ľnchen nach Hamburg bringen sollen. Sie wissen schon vorher, dass 19 hiervon abst√ľrzen werden und ein Pilot soll Sie davon √ľberzeugen, trotzdem mitzufliegen.

Mal ehrlich, w√ľrden Sie in eines der Flugzeuge einsteigen oder w√ľrden Sie sich nicht lieber nach einem "alternativen" Transportweg zu Ihrem Ziel umsehen?

Sicherlich w√ľrde ich in keines der Flugzeuge einsteigen, werden Sie jetzt sagen, und trotzdem geschieht √§hnliches fast jeden Tag in deutschen Kliniken. Gerade mal 5% ist Ihre √ľberlebenschance laut bester Statistik durch eine Chemotherapiebehandlung und trotzdem wird die Mehrheit aller Krebskranker immer noch mit Chemotherapien behandelt.

Die große Frage nach dem Warum bleibt von der Schulmedizin jedoch unbeantwortet.

BlumenBitte √ľberlegen Sie sich dies erneut. Obwohl selbst die besten Statistiken bei den gro√üen Krebserkrankungen wie Brustkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs oder Prostatakrebs eindeutig aufzeigen, dass deren Einsatz nur sehr wenig oder gar nichts bringt, werden trotzdem t√§glich Tausende von Krebskranken hiermit behandelt. Kein Schulmediziner scheint auf die Idee zu kommen, die ganze Prozedur in Frage zu stellen.
Ohne zu tief in dieses Thema einzutauchen, möchte ich Ihnen in wenigen Worten erklären, wer dazu beiträgt, dass dieser Status Quo sich nicht so schnell ändern wird.

Unsere liebe Industrie
Das Krebsbusiness ist ein Milliardengeschäft. Inzwischen leben mehr Menschen von Krebskranken als es Kranke gibt. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass Firmen, die jährlich Hunderte von Millionen an Krebsmedikamenten, Mammographiegeräten, Laboruntersuchungen und Bestrahlungsapparaten verdienen, alles tun werden, um ihre Aktionäre zu befriedigen. Wie dieser Kampf aussieht, erleben wir immer wieder von Neuem.
Zuerst wird die Abhängigkeit der Parteien von den Partei-spenden ausgenutzt. Haben Sie sich nicht auch schon einmal gewundert, dass ein Gesundheitsminister sich FÜR Zigarettenwerbung (1998) einsetzt oder es verboten ist, eine 500mg Vitamin C Tablette an der Kasse eines Supermarktes zu verkaufen, obwohl dort 80%iger Alkohol neben Zigaretten steht?
Exakt die gleichen Firmen sind es auch, die dar√ľber bestimmen, was, wie und wann in den Medien erscheint.

Glauben Sie etwa immer noch, dass Medien unabhängig (von Ihren Anzeigenkunden) sind?

Haben Sie nicht erst k√ľrzlich gelesen, dass regelm√§√üige Mammographien f√ľr Sie wichtig sind zur Krebsvorsorge, obwohl inzwischen mehrfach bewiesen wurde, wie gef√§hrlich diese sind?

Haben Sie sich schon einmal √ľberlegt, WOHER Medien eigentlich Ihre Informationen erhalten? Oder wollen Sie sich lieber auf "absolut unabh√§ngige" Institutionen wie Stiftung Warentest verlassen, die in Ihrem dicken Buch √ľber alternative Therapien L√ľgen √ľber alternative Krebstherapien verbreiten, die wir UNVERANTWORTLICH nennen?

Sp√§testens wenn man das Impressum anschaut, ist einem auch klar, woher diese Meinungen kommen, n√§mlich von all den Professoren, die als Berater gedient haben, aber niemals in Ihrem Leben auch nur eine der Kliniken besucht haben, √ľber die sie negativ berichten!
Oder lassen Sie sich doch einmal den Jahresbericht der Deutschen Krebshilfe zusenden und schauen Sie etwas genauer hin, wie die Spendengelder verteilt werden, dann werden auch Sie sehr schnell erkennen, wie unabhängig diese Organisation ist.

Ich m√∂chte stellvertretend nur ein Beispiel nennen. Da bekommt ein Herr Professor Gallmeyer aus N√ľrnberg 8 Millionen! DM um Spontanremissionen zu untersuchen.

Derselbe Professor, der in seinem Buch (nat√ľrlich von der Deutschen Krebshilfe empfohlen) folgendes schreibt (S. 160): "Wenn Sie Vertrauen in die onkologische Kompetenz Ihres behandelnden Arztes haben, so falten Sie an kreativen Tagen den Beipackzettel ruhig ungelesen zu einem sch√∂nen Papierflieger".

Aber ja doch Herr Professor, ja nicht lesen, welche Hauptwirkungen diese Medikamente haben und immer schön unwissend bleiben. Möchten Sie noch eine Kostprobe (S. 283): "Falls Sie als krebskranker Mensch abnehmen, sollten Sie dagegen möglichst viele Kalorien anstreben. Die Zusammensetzung der Nahrung kann dabei eher in den Hintergrund treten."

Es ist sicherlich nicht wahr, dass alle Professoren von McDonalds bezahlt werden, aber bei kachektischen Patienten diese Empfehlung auszusprechen - hierf√ľr fehlen selbst mir alle Worte.

Ach ja, falls Sie dies nicht wissen. Herr Prof. Gallmeyer sitzt im Vorstand des medizinischen Beirates der Deutschen Krebshilfe und ist sozusagen zumindest auf dem Papier einer der f√ľhrenden K√∂pfe Deutschlands, wenn es um Krebstherapien geht.
Um wieder einmal Missverständnissen vorzubeugen. Ich glaube nicht, dass die Deutsche Krebshilfe grundsäzlich ihr Geld hinaus wirft.

Viele Projekte waren und sind sehr wichtig und tragen dazu bei, dass es vielen Menschen besser geht. Es ist nur etwas "auff√§llig", an wen all die Millionen flie√üen und sicherlich w√§re es auch sehr interessant, wenn die Deutsche Krebshilfe einmal ver√∂ffentlichen w√ľrde, von wem die Gr√ľndungsgelder kamen und wer Sie denn jedes Jahr mit Millionen Spenden unterst√ľtzt.

Chemo - Nein Danke?

Jein ist die klare Antwort hierf√ľr. Chemotherapeutikas haben sicherlich eine Daseinsberechtigung als tumorzerst√∂rende Mittel, wenn andere Strategien nicht wirken.

Diese jedoch als Erststrategie anzuwenden wird sicherlich √ľber kurz oder lang als medizinisches Fehlverhalten in die Geschichte eingehen und als alleiniges Mittel zur Behandlung von epithelialen Krebsen ist es sicherlich heute schon ein √§rztlicher Fehlgriff - und juristisch gesehen langsam aber sicher auch auf immer wackligeren Beinen.



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